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Einleitung
Die qualitative Online-Forschung steht derzeit noch immer sehr stark unter dem Einfluss des textbasierten Informationsaustausches. Inhaltsanalytische Auswertungen von Newsgroups, Chats und E-Mails dominieren (vgl. Prickarz und Urbahn 2002). Kaum Beachtung finden Techniken, die sich auf audiovisuelles Equippment, wie Head-Sets und Web-Cams stützen . Dabei reichen die heutigen Bandbreiten, die in vielen Haushalten mit Internetanschluss vorhanden sind, wie z.B. DSL und ISDN , vollkommen aus, um audiovisuell gestützte Telekommunikation über das Internet zu ermöglichen. Darüber hinaus schätzen Experten die Verbreitung von Web-Cams auf ca. 6 Mio. Stück in deutschen Haushalten. Zur Zeit wären das ca. 18% der Internetnutzer. Audiovisuell gestützte Onlinekommunikation über das Internet bietet gegenüber anderen Techniken etliche Vorteile, wie die Protokollierung non-verbaler Kommunikation oder die Kontrolle der Interviewsituation, um nur zwei zu nennen.
Der Beitrag stellt die Vor- und Nachteile audiovisuell gestützter Online-Gruppendiskussionen gegenüber den Methoden der bisherigen Offline- und Online-Gruppendiskussionen dar und zeigt den Mehrwert für die Kommunikations- und Sozialforschung auf.
Vor- und Nachteile audiovisuell gestützter Online-Gruppendiskussionen
Gruppendiskussionen sind insbesondere für die Umfrageforschung wichtig, da sie häufig im Vorfeld von weiterführenden Untersuchungen eingesetzt werden. Vom Forscher nichtbeachtete Aspekte eines Themas können durch eine Gruppendiskussion zum Vorschein kommen, oder es kann Grundlagenwissen für eine anstehende Untersuchung zu gewonnen werden (vgl. Schnell, Hill, Esser 1999: 325). Lamnek unterscheidet zwischen vermittelnder und ermittelnder Gruppendiskussion. Bei der vermittelnden Gruppendiskussion stehen gruppendynamische Prozesse im Vordergrund, die die Teilnehmenden zu einer bestimmten und für sie relevanten Einsicht führen sollen (vgl. 1995: 130f). Ermittelnde Gruppendiskussionen versuchen Meinungen und Einstellungen zu ergründen. Am Anfang war die Gruppendiskussion als Methode zum Erforschen von individuellem Verhalten in Kleingruppen gedacht. Inzwischen finden inhaltliche Ergebnisse mindestens eine gleichwertige Beachtung (vgl. Lamnek 1995: 126).
Vorteile von audiovisuell gestützten Online-Gruppendiskussionen gegenüber Offline-Gruppendiskussionen
Die Vorteile von audiovisuell gestützten Online-Gruppendiskussionen gegenüber Offline-Gruppendiskussionen bestehen u.a. in der logistischen Seite einer Gruppendiskussion. Bei einer Offline-Gruppendiskussion werden die Probanden am Befragungsort zusammengeführt und das Interviewsetting ist insgesamt eher experimenthaft. Darüber hinaus nimmt der Proband einen beträchtlichen Aufwand auf sich, um zum Befragungsort zu gelangen und sich in eine für ihn fremde Interaktionssituation zu begeben.
Hinzu können ungewollte Interaktionseffekt durch die physische Anwesenheit anderer kommen (vgl. Prickarz und Urbahn 2002: 64, Naderer und Wendpap 2000). Der Geruch, die Kleidung, die körperliche Gestaltung der Teilnehmer, die physische Nähe zum Moderator und zu anderen Diskussionsteilnehmern; all dieses sind Faktoren, die die Antwortbereitschaft der Diskussionsteilnehmer beeinflussen können. Diese Einflussfaktoren werden bei einer audiovisuell gestützten Online-Gruppendiskussion auf natürliche Weise reduziert. Die Interaktion ist, bis auf das telekommunizierte Bild der Teilnehmer, entkörperlicht. Weder müssen die Teilnehmer sich in eine für sie ungewohnte Umgebung begeben, noch müssen sie sich der direkten Körperlichkeit anderer Teilnehmer aussetzen. Fast wie bei einem Fernsehfilm nehmen Sie an der Handlung geistig teil, können sich aber körperlich in Sicherheit und in gewohnter Umgebung wähnen.
Insgesamt ist der Aufwand, an einer audiovisuell gestützten Online-Gruppendiskussion teilzunehmen wesentlich geringer, als an einer Offline-Gruppendiskussion. Insbesondere der Anfahrtsweg mit all seinen Facetten (Anziehen, Weg, Wetter, Zeitaufwand) entfällt vollends (s. Görts 2001: 154) und dürfte die Bereitschaft zur Kooperation erhöhen. Ein weiterer Aspekt bezieht sich auf das Problem der räumlichen Klumpung von Teilnehmer einer Offline-Gruppendiskussion. Da der Aufwand einer regional heterogen zusammengesetzten Diskussionsgruppe mit hohen Kosten und Zeit verbunden ist, wird häufig in Offline-Gruppendiskussionen darauf verzichtet, was Verzerrungen nach sich ziehen kann (vgl. Zerr 2001: 10; Prickarz und Urbahn 2002: 64). Eine audiovisuell gestützte Online-Gruppendiskussion könnte mit Teilnehmer aus allen Enden der Welt stattfinden, so sie die oben genannten rechnerinfrastrukturellen Bedingungen erfüllen. Ein weiterer großer Vorteil, den fast alle Online-Befragungsmethoden haben, ist die mühelose und vom Aufwand her geringe Verarbeitung von Daten. Im Falle der Gruppendiskussion ist dies die Protokollierung verbaler und non-verbaler Kommunikation. Was sonst eines Bild- und Tonaufzeichnungsgerätes bedarf, oder eines handschriftlichen Protokolls, kann bei der audiovisuell gestützten Online-Gruppendiskussion automatisch über den Rechner, also demselben Gerät, welches auch der Kommunikation dient, geschehen. Und dadurch, dass die Diskussion von so vielen Kameras wie Teilnehmer aufgezeichnet wird, die genau vor dem Teilnehmer stehen, gibt es keine Probleme mit 'Rückenansichten', bei denen evtl. wichtige, non-verbale Daten verloren gehen. Auch ist eine größere Anzahl von Teilnehmenden immer noch leicht zu bewältigen, was ansonsten zu einer Überforderung des Interviewers führen kann oder den Einsatz eines zweiten Interviewers erfordert (vgl. Bortz und Döring 1995: 294). Dazu kommt, dass Kamera und Mikrofon gleichzeitig Bestandteile der Kommunikation sind und nicht reine Beobachtungsinstrumente. Dies kann eventuelle Hemmungen, die durch den Einsatz einer exponierten Kamera in Offline-Gruppengesprächen zustande kommen können (vgl. Lamnek 1995: 133) abbauen.
Nachteile von audiovisuell gestützten Online-Gruppendiskussionen gegenüber Offline-Gruppendiskussionen
Ein eindeutiger Nachteil ist der, die Penetration der notwendigen Hardware in der Bevölkerung, die meistens nicht mit im Lieferumfang eines standardkonfigurierten Rechners enthalten ist und damit einhergehend das Problem der Rekrutierung von Diskussionsteilnehmern, die die Voraussetzungen für eine Teilnahme erfüllen. M.E. bieten sich hier zwei Vorgehensweisen an. Zum einen rekrutiert man aus der Menge derer, die die rechnerinfrastrukturellen Bedingungen a priori erfüllen. Aus dem Pool derer, die die Vorbedingungen erfüllen wie oben genannt, sind dies immerhin ca. 6 Mio. Deutsche- ließe sich sicherlich eine bewußte Auswahl treffen, die ja sowieso durchgeführt werden muss. Ein anderer Weg könnte es sein, die gesparten Kosten für die Anfahrtswege, Catering etc. in die Incentivierung von Internetnutzern (die mind. ISDN- oder DSL-Leitungen haben) zu reinvestiert, indem diejenigen, die ausgewählt wurden und keine Web-Cams und/ oder Head-Sets haben, als Gratifikation für deren Beteiligung(-sbereitschaft) mit der dementsprechenden Hardware ausgestattet werden. Gleichzeitig böte dies eine Bindungsbedingung für z.B. ein dementsprechendes Online-Panel.
Ein inhaltlicher Nachteil ist, dass sich, aufgrund der oben genannten entkörperlichten Interaktionssituation, gruppendynamische Prozesse sicherlich nicht in dem Ausmaß ergeben, wie sie sich sonst bei Offline-Gruppendiskussionen ergeben. Falls der Gegenstand einer Untersuchung ein solcher Prozess ist (z.B. informelle Meinungsführerschaft), verkehren sich die oben genannten Vorteile der audiovisuell gestützten Telekommunikation ins Gegenteil.
Vorteile von audiovisuell gestützten Online-Gruppendiskussionen gegenüber bisherigen Formen der Online-Gruppendiskussion
Generell kann die Ausweitung der Sinneskanäle bei der Interaktion als einer der Vorteile der ausdiovisuell gestützten Online-Gruppendiskussion gegenüber anderen Arten von Online-Gruppendiskussionen genannt werden (vgl. Döring 1999: 212). Die rein zeichenbasierte Darstellung von Inhalten läßt bei der Auswertung etliche Interpretationen zu. Interaktionsformen wie Ironie, Satire oder Betonungen finden, so sie denn nicht durch Hilfsmittel wie Emoticons annähernd erläutert werden, kaum Eingang in die Interaktion. Solche Informationen werden ohne Probleme bei der audiovisiell gestützten Gruppendiskussion durch die Aufzeichnungen des Computers konserviert und sind beliebig abrufbar, so dass sie extern validiert werden können.
Bei herkömmlichen Online-Gruppendiskussionen kommt das Problem hinzu, dass nicht jede Person, die online ist, auch die Kompetenz zur Onlinekommunikation besitzt. Sicheres und vor allem schnelles Schreiben will gelernt sein und ist absolut notwendig, um nicht in einer Online-Gruppendiskussion unter zu gehen. Auch wenn immer wieder betont wird, dass das Internet ein Ort des Informellen ist und auf Grammatik nicht so viel Wert gelegt wird, kann eine Schreibschwäche zu Hemmungen führen. Gesprochenes hingegen ist zumindest gegenüber der Orthografie tatsächlich indifferent. Ein weiteres Problem ist die Sequentialität der Darstellung von Inhalten. Obwohl immer wieder in Studien zu Chatuntersuchungen darauf hingewiesen wird, dass die Abläufe parallel seien, stimmt dies nicht ganz. Beim gesprochenen Wort verhält sich die Relation von Wahrnehmen und kognitivem Umsetzen des Gesprochenen zumeist parallel. Bei Geschriebenem und insbsesondere im Chat muss das Wahrzunehmende erst in seiner Ganzheit präsent sein, dann wahrgenommen, also gelesen werden, verarbeitet und dann beantwortet werden. Jeweils mit einem Teil der Konzentration beim Tippen. Und die Beantwortung kann sich verzögern, weil textbasierten Informationen die Intonation und lautmalerische Zeichen der Sprache fehlen, die andeuten, dass eine Aussage zuende ist. Eine 'echte' simultane Interaktion ist also bei textbasierter Onlinekommunikation, mal abgesehen von der Unmöglichkeit, jemanden ins Wort zu fallen, nicht möglich.
Ein weiterer Vorteil der audiovisuell gestützten Online-Gruppendiskussion ist die Kontrolle der Befragungssituation und des Gesprächspartners . Die vielzitierte Anonymität des Befragten bei der Online-Gruppendiskussion oder der Online-Befragung insgesamt, hat den Nachteil, dass die Anonymität keine Kontrolle der Interviewsituation zulässt. Niemand kann sagen, ob am anderen Ende der Leitung tatsächlich die Person sitzt, die ausgewählt wurde, an der Befragung teilzunehmen. Zusätzlich sind Einflussfaktoren, wie die Anwesenheit von Drittpersonen oder das Vorhandensein anderer Störquellen (Fernsehen, Musik etc.) nicht kontrollierbar. Solche Faktoren sind ohne Probleme innerhalb einer audiovisuell gestützten Online-Gruppendiskussion kontrollierbar (s. Abb. 1). Einhergehend erzeugt die virtuelle Zugegenheit anderer ein anderes Gefühl der Verbindlichkeit gegenüber den anderen, so dass die Gefahr des Abbruchs der Teilnahme an einer audiovisuell gestützten Online-Gruppendiskussion wahrscheinlich geringer ist, als bei einer nicht audiovisuell gestützten Online-Gruppendiskussion (vgl. Naderer und Wendpap 2000).
Nachteile von audiovisuell gestützten Online-Gruppendiskussionen gegenüber bisherigen Formen der Online-Gruppendiskussion
Die Nachteile gegenüber den üblichen Formen von Online-Gruppendiskussionen liegen sind im Bereich der Datenaufbereitung und Datenauswertung zu sehen. Zum einen gibt es durch die Methode ein mehr an Informationen, die erhoben werden und damit auch analysiert und interpretiert werden müssen. Der komplette Bereich der non-verbalen Kommunikation ist hier zu nennen. Zum anderen liegen diese Daten nicht schon fertig transkribiert vor, wie es in einer herkömmlichen Online-Gruppendiskussion der Fall ist. Dies wird die die Auswertung der Daten im Vergleich zur herkömmlichen Online-Gruppendiskussion verzögern, auch wenn Spracherkennungsprogramme die Arbeit der Transkription teilweise übernehmen könnten. Dieser zeitliche und arbeitstechnische Mehraufwand ist letztendlich auch bei der Berechnung der Kosten mit einzubeziehen, da hierfür Ressourcen gebunden werden müssen.
Fazit und Konsequenzen
Audiovisuell gestützte Online-Gruppendiskussionen haben gegenüber anderen Formen von On- und Offline-Gruppendiskussionen verschiedene Vor- und Nachteile. Die Ortsunabhängigkeit spart den Interviewern und den Interviewten Kosten und Mühen. Dafür gehen innerhalb der Interaktion der Gruppe Prozesse verloren, die durch die Körperlichkeit der Gruppe offline entstünden. Dieser Nachteil kann im Vergleich zu den üblichen Formen der Online-Gruppendiskussionen zwar nicht vollkommen kompensiert werden, allerdings ist durch die zumindest visuelle und auditive Anwesenheit der Gruppenmitglieder eine geringere menschliche Distanz anzunehmen. Einhergehend mit dieser virtuellen Anwesenheit, ergeben Möglichkeiten zur Kontrolle der Interviewsituation und non-verbaler Daten.
Insgesamt stellte diese Art der Online-Gruppendiskussion einen guten Mittelweg zwischen den beiden Extrema der Offline- und der Online-Gruppendiskussion dar, bei der einige Nachteile der jeweiligen Befragungsart teilweise oder ganz ausgeglichen werden könnten. Allerdings ist es bis zur Nutzbarmachung für sozialwissenschaftliche Erhebungen noch ein langer Weg. Es gibt kaum Daten über die Verbreitung und Nutzung weder von Hard- noch von Software, noch gibt es Zahlen über die Akzeptanz oder Bereitschaft, solch eine Technologie zu etablieren. Ein Weg könnte sein, wie es auch schon bei Online-Panels durchgeführt wird, die zu Befragenden zu pre-recruiten und diejenigen, die die Technologie nicht besitzen, mit der dementsprechenden Hardware auszustatten (vgl. Bandilla et al. 2001: 9). Konsequenterweise müsste für diesen Bereich der Onlinekommunikation ersteinmal Grundlagenforschung betrieben werden. Basisdaten zur Verbreitung, Nutzung und Akzeptanz wären notwendig, um darauf aufbauend die Anwendung dieser Technologie und ihren Nutzen für die qualitative Kommunikations- und Sozialforschung zu eruieren.
Literatur
Bandilla, Wolfgang; Bosnjak, Michael; Altdorfer, Patrick, 2001: Effekte des Erhebungsverfahrens? Ein Vergleich zwischen einer Web-basierten und einer schriftlichen Befragung zum ISSP-Modul Umwelt. In: ZUMA-Nachrichten, 25. Jg., H. 49, S. 7-28.
Bortz, Jürgen und Döring, Nicola, 1995: Forschungsmethoden und Evaluation. 2. Auflage. Berlin.
Döring, Nicola, 1999: Sozialpsychologie des Internet. Die Bedeutung des Internet für Kommunikationspro-zesse, Identitäten, soziale Beziehungen und Gruppen. Göttingen.
Görts, Tim, 2001: Gruppendiskussionen. Ein Vergleich von Online- und Offline-Focus-Groups. Aus: Theobald, Axel; Dreyer, Marcus; Starsetzki, Thomas (Hrsg.): Online-Marktforschung. Theoretische Grundlagen und praktische Erfahrungen. Wiesbaden. S. 149-164.
Lamnek, Siegfried, 1995: Qualitative Sozialforschung (Bd. 2). Methoden und Techniken. 3. korr. Auflg. Weinheim.
Naderer, Gabriele und Wendpap, Marion: Online-Gruppendiskussionen. Möglichkeiten und Grenzen. Vortrag auf dem BVM-Kongreß 2000 in Basel. http://www.ifm-mannheim.de/veroeffentlichung/gruppendiskussion_online.html (letzter Zugriff am 16.05.2002)
Prickarz, Herbert und Urbahn, Julia, 2002: Qualitative Datenerhebung mit Online-Fokusgruppen. Ein Bericht aus der Praxis. In: Planung & Analyse, Jg., H. 1, S. 63-70.
Rezabek, Robert J.: Online Focus Groups. Electronic Discussions for Research. Dissertation. http://www.qualitative-research.net/fqs/fqs-eng.htm (letzter Zugriff am 16.05.2002)
Schnell, Rainer; Hill, Paul B.; Esser, Elke, 1999: Methoden der empirischen Sozialforschung. 6. Aufl. München.
Stengel, Martin, 1998: Kooperation in virtueller Realität. Aus: Spieß, Erika (Hrsg.): Formen der Kooperation. Göttingen. S. 245-261.
Zerr, Konrad, 2001: Online-Marktforschung. Erscheinungsformen und Nutzenpotentiale. Aus: Theobald, Axel; Dreyer, Marcus; Starsetzki, Thomas (Hrsg.): Online-Marktforschung. Theoretische Grundlagen und praktische Erfahrungen. Wiesbaden. S. 7-26.
Mühlenfeld, Hans-Ullrich, Jahrgang 1970. Studium der Sozialwissenschaften in Göttingen. Zur Zeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für empirische und angewandte Soziologie der Uni Bremen. Schwerpunkte: Methoden der empirischen Sozial- u. Kommunikationsforschung, NICT. Neueste Veröffentlichung: Masscommunication as Participation. Web-Radio in Germany. In: European Journal of Communication (EJC), 17 (1), March 2002, 103-113.
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