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Nr. 1 (Juli 2002)
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Nr. 1 (Juli 2002)

DGPuK-Newsletter. Nr. 1 (Juli 2002)

Informationsdienst der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) für Politik, Hochschulen, Medien und Wirtschaft.

Erscheint alle zwei Monate. Nachrichten aus dem Fach und aus den Instituten, Forschungsberichte, Projekte, Tagungen.

Forschung

Wahlen werden im Fernsehen gewonnen: 1998 kein Kanzlerbonus
TV-Gläubige folgen dem Urteil des Fernsehens

Arbeitslosigkeit, Fernsehen und das Urteil über die Regierung Kohl
Parteitage zielen auf das Fernsehen

Neues aus den Instituten / Personalien

Frau an der Spitze der DGPuK
Förderpreis gleich an zwei Mainzer Dissertationen

Bamberg: Rudolf Stöber Nachfolger von Manfred Rühl

Zwei neue Hochschuldozenten (C2) in Leipzig

Neues Magisterprogramm in Erfurt

Per Mausklick in die Kommunikationswissenschaft 

Tagungen

DGPuK-Jahrestagung 2002: De Maizière sieht Qualitätsverfall im Journalismus

Internet 1: German Online Research Konferenz in Stuttgart-Hohenheim

Internet 2: Qualität der Online-Kommunikation
 

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Forschung

Wahlen werden im Fernsehen gewonnen
Im 98er Bundestagswahlkampf gab es keinen Kanzlerbonus. Helmut Kohl und sein Herausforderer Gerhard Schröder kamen in den TV-Nachrichten gleich lang zu Wort. Die Dresdner Kommunikationswissenschaftler Wolfgang Donsbach und Olaf Jandura sehen dies als „historische Einmaligkeit“. Schröder habe deutlich mehr von den Fernsehbildern proftiert als Kohl und hier wahrscheinlich die Wahl gewonnen. [weiter] [zurück]

TV-Gläubige folgen dem Urteil des Fernsehens
Wie reagieren die Zuschauer, wenn das Fernsehen Personen oder Probleme plötzlich anders darstellt? Vor allem „TV-Gläubige“ neigen offenbar dazu, in ihrem Urteil den Vorgaben des Fernsehens zu folgen. Die Mainzer Kommunikationswissenschaftler Hans Mathias Kepplinger und Marcus Maurer haben TV-Nachrichten über Angela Merkel, Gerhard Schröder und den Arbeitsmarkt analysiert und die entsprechenden Zuschauerurteile  erhoben.[weiter] [zurück]

Arbeitslosigkeit, Fernsehen und das Urteil über die Regierung Kohl
Hat das Ansehen der Union zwischen 1994 und 1998 unter der Berichterstattung über den Arbeitsmarkt gelitten? Der Nürnberger Kommunikationswissenschaftler Oliver Quiring hat festgestellt, dass sich die Lage am Arbeitsmarkt in den Fernsehnachrichten noch dramatischer dargestellt hat als in den offiziellen Zahlen und dass die Bevölkerung deshalb Helmut Kohl und der Union immer weniger zugetraut hat, eine Wende herbeizuführen. [weiter] [zurück]

Parteitage zielen auf das Fernsehen
Eine „Telemediatisierung“ der Parteitage beobachtet die Hamburger Politikwissenschaftlerin Marion G. Müller. SPD und Union komme es darauf an, auf möglichste telegene Art parteiliche Geschlossenheit zu demonstrieren. Müller vermutet allerdings, dass die TV-Debatten zwischen den Kanzlerkandidaten den Parteitagen in der Zuschauergunst den Rang ablaufen.[weiter]
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Neues aus den Instituten / Personalien

Frau an der Spitze der DGPuK
Romy Fröhlich aus München ist neue Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Gerhard Vowe (Ilmenau) und Wolfgang Donsbach (Dresden) wurden auf der Mitgliederversammlung in Dresden als Stellvertreter gewählt. Fröhlich ist seit Elisabeth Noelle-Neumann (1968 bis 1970) die erste Frau an der Spitze der Fachgesellschaft. [zurück]


Förderpreis
gleich an zwei Mainzer Dissertationen
Gregor Daschmann (Mainz) hat den Dissertations-Förderpreis 2002 der DGPuK bekommen. Daschmann hatte sich mit der Medienwirkung beschäftigt und in Experimenten den „Einfluss von Fallbeispielen auf Rezipientenurteile“ gemessen. Zweite Preise gingen an Simone C. Ehmig (Mainz) für eine Arbeit über den „Generationswechsel im deutschen Journalismus“ und an Klaus Meier (Eichstätt;
Ressort, Sparte, Team. Wahrnehmungsstrukturen und Redaktionsorganisation im Zeitungsjournalismus). Der Dissertations-Förderpreis der DGPuK wird alle zwei Jahre vergeben. [zurück]

Bamberg: Rudolf Stöber Nachfolger von Manfred Rühl
Rudolf Stöber ist neuer Inhaber des Lehrstuhls für Kommunikationswissenschaft/Journalistik an der Universität Bamberg. Er tritt die Nachfolge von Manfred Rühl an, der 1999 emeritiert wurde. Stöber hat an den Universitäten Leipzig, Berlin, Zürich und Dresden gelehrt. Sein Forschungsschwerpunkt: Medien- und Kommunikationsgeschichte. [zurück]

Zwei neue Hochschuldozenten (C2) in Leipzig
Thomas Schuster und Klaus Beck haben im Sommersemester die beiden Hochschuldozenturen am Leipziger Institut übernommen. Schuster vertritt das Lehrgebiet "Spezielle Journalistik", Beck "Theorie und Soziologie der Öffentlichen Kommunikation mit dem Schwerpunkt Medienethik". [zurück]

Neues Magisterprogramm in Erfurt
Die Reformuniversität Erfurt bietet ab dem Wintersemester erstmals das Magister-Programm Kommunikationswissenschaft an. Studierende können die Schwerpunkte „Medienwandel“ und „Interkulturelle Kommunikation“ einzeln oder in Kombination studieren. Für die Bewerbung ist ein BA-Abschluss oder ein anderer Universitätsabschluss Voraussetzung. [weiter] [zurück]

Erfurt: Per Mausklick in die Kommunikationswissenschaft
Die Universität Erfurt hat ein elektronisches Lernsystem für Studenten der Kommunikationswissenschaft entwickelt. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt ergänzt das Lernen in Seminarraum und Hörsaal. [weiter] [zurück]

Tagungen

DGPuK-Jahrestagung vom 29. bis 31. Mai 2002 in Dresden
Der sächsische Justizminister Thomas de Maizière hat den deutschen Medien ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Zur Eröffnung der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Dresden sprach de Maiziere von einem dramatischen Qualitätsverlust im Journalismus. [weiter] [zurück]
Bilder: Eröffnung, Get together, Abendveranstaltung, Tagung

Internet 1: German Online Research Konferenz in Stuttgart-Hohenheim
Das Fachgebiet Kommunikationswissenschaft und Journalistik der Universität Hohenheim und die Deutsche Gesellschaft für Onlineforschung laden ein zur 5. German Online Research Konferenz am 10. und 11. Oktober 2002. Im Mittelpunkt stehen das Internet und seine Zukunft in Forschung und Gesellschaft. [weiter] [zurück]

Internet 2: Qualität der Online-Kommunikation
„Gute Seiten – schlechte Seiten“ ist das Motto der Jahrestagung, die die Fachgruppe computervermittelte Kommunikation der DGPuK vom 1. bis 2. November 2002 in München veranstaltet. Thema: Qualität in der Online-Kommunikation. Die Tagung steht allen Interessierten offen. [zurück]
Informationen, Call for papers 


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Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft

Verantwortlich: Michael Meyen

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