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Nr. 2 (September 2002)

DGPuK-Newsletter. Nr. 2 (September 2002)

Informationsdienst der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft für Politik, Hochschulen, Medien und Wirtschaft.

Erscheint alle zwei Monate. Nachrichten aus dem Fach und aus den Instituten, Forschungsberichte, Projekte, Tagungen.

Forschung
11. September Sternstunde des Fernsehens
Privatleben und Medien: Auf dem Weg zu einer „Kultur der Schamlosigkeit“?

EU bewilligt Medienpsychologen 1,5 Mio. Euro
Bertelsmann-Online-Projekt an drei Kommunikationswissenschaftler

Neues aus den Instituten
Zwei neue Masterstudiengänge in Hannover
Gute Berufschancen für Dresdner Absolventen

Medienwissenschaftler erhält Jenaer Habilitationspreis

Renommierte US-Genderforscherin zu Gast in Bochum

DGPuK-Zeitschriftenpreis an Jens Wolling

Ilmenauer Institut im Dialog mit dem Islam


Tagungen
Fünf DGPuK-Fachgruppen-Tagungen

Berner Institut feiert zehnjähriges Bestehen

Medienwissenschaftler blicken ein halbes Jahrhundert zurück

Der 11. September in den Medien


Who is who in der DGPuK
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Forschung

11. September Sternstunde des Fernsehens
Fast die Hälfte der Deutschen hat von dem Anschlag auf das World Trade Center in New York zuerst aus dem Fernsehen erfahren. Das Radio lag dagegen als Erstinformationsquelle nur knapp vor der mündlichen Mitteilung. Ein Team von Kommunikationswissenschaftlern aus Ilmenau hat in einer repräsentativen Umfrage ermittelt, dass eine Stunde nach dem Attentat schon fast 70 Prozent der Bevölkerung informiert waren. [zurück] [weiter]

Privatleben und Medien: Auf dem Weg zu einer „Kultur der Schamlosigkeit“
Alltagsmenschen im Container, ein Verteidigungsminister im Pool: Privates, Persönliches und Intimes werden zunehmend öffentlich zur Schau gestellt. Ein Prozess, der die Chancen zur Selbstverwirklichung erweitert, oder eine Gefahr für den „Wert“ der Privatsphäre? Das Hamburger Hans-Bredow-Institut hat dazu in die deutsche Fernsehgeschichte und ins Internet geblickt, Auslandsgutachten eingeholt und die Debatten über „anstößige“ TV-Sendungen aufgearbeitet. [zurück] [weiter]

Europäische Union bewilligt Medienpsychologen 1,5 Mio. Euro
Im Oktober startet ein großes EU-Projekt zur Presence-Forschung. Diese Richtung beschäftigt sich mit dem paradox anmutenden Effekt, dass das Medium hinter dem Angebot verschwinden kann und vom Nutzer gar nicht mehr wahrgenommen wird. Beteiligt sind Wissenschaftler aus Hannover, München, Porto, Helsinki und Zürich. [zurück] [weiter]


Bertelsmann-Online-Projekt an drei Kommunikationswissenschaftler

Christoph Neuberger (Münster), Wolfgang Schweiger und Werner Wirth (beide München) haben eine Ausschreibung der Bertelsmann-Stiftung für sich entschieden. Bei dem Projekt „Transparenz im Netz“ geht es um die Nutzerfreundlichkeit von Internet-Suchmaschinen sowie um mögliche Manipulationen. [zurück] [weiter]

Neues aus den Instituten 

Zwei neue Masterstudiengänge in Hannover
An der Hochschule für Musik und Theater Hannover starten zum Wintersemester die Masterstudiengänge „Multimediale Kommunikation“ und „Medienmanagement“. Beide Ausbildungsprogramme sind in Deutschland einmalig. [zurück] [weiter]

Gute Berufschancen für Dresdner Absolventen

Über 90 Prozent der Absolventen des Instituts für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden sind erwerbstätig. Den meisten gelang nach sehr kurzer Zeit der Einstieg in die Berufsfelder Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. [zurück] [weiter]

 

Medienwissenschaftler erhält Jenaer Habilitationspreis

Für seine Arbeit „Pragmatische Medienphilosphie. Grundlegung einer neuen Disziplin im Zeitalter des Internet" hat der Medienwissenschaftler Mike Sandbothe den Habilitationspreis der Friedrich-Schiller-Universität Jena erhalten. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert und wird jährlich an einen Jenaer Habilitanden vergeben. [zurück]

 

Renommierte US-Genderforscherin zu Gast in Bochum

Sue Lafky von der University of Iowa lehrt im Wintersemester als Marie-Jahoda-Gastprofessorin an der Ruhr-Universität Bochum. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die Darstellung von Frauen in Massenmedien und die Situation von amerikanischen Journalistinnen. Sue Lafky steht Interessenten für Vorträge zur Verfügung. [zurück] [weiter]

 

DGPuK-Zeitschriftenpreis nach Ilmenau

Jens Wolling aus Ilmenau hat 2001 den besten Aufsatz in einer deutschen kommunikationswissenschaftlichen Zeitschrift geschrieben. Sein Beitrag beschäftigte sich mit den Folgen der Skandalberichterstattung für die Demokratie. Der Preis wurde von der Volkswagen AG gestiftet und in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen. [zurück] [weiter]

 

Ilmenauer Institut im Dialog mit dem Islam

„Globalization, Religion, and the Media in the Islamic World“ heißt eine Seminarreihe in Indonesien, die das Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der TU Ilmenau im Oktober gemeinsam mit zwei indonesischen Partnerhochschulen veranstaltet. Die Reihe versteht sich als Beitrag zum Dialog mit der islamischen Welt und soll ein internationales Forschungsprojekt zum Thema Kriegs- und Krisenkommunikation vorbereiten. [zurück] [weiter]

Tagungen

Mit gleich fünf Fachgruppentagungen startet die DGPuK in den Herbst:
1. Den Anfang macht vom 26. bis 28. September die Methoden-Gruppe. Thema: Befragung.
2. Um „Medienkörper – Körper in den Medien“ geht es am 11. und 12. Oktober in Göttingen. Veranstalter: die Fachgruppe Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht
3. Die Fachgruppe Medienpädagogik tagt am 18. Oktober in Potsdam zum Thema „Jugendmedienschutz“ – gemeinsam mit Vertretern der Landesmedienanstalten und der Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen.
4. „Gute Seiten – schlechte Seiten“ ist das Motto der Jahrestagung, die die Fachgruppe computervermittelte Kommunikation der DGPuK vom 1. bis 2. November 2002 in München veranstaltet. Thema: Qualität in der Online-Kommunikation.
5. Die Medienökonomen sind vom 7. bis 9. November in Zürich und befassen sich mit dem Erklärungspotenzial theoretischer Ansätze für medienökonomische Fragestellungen. Tagungsprogramm. [zurück]

Berner Institut feiert zehnjähriges Bestehen
Wes Land ich bin, des Lied ich sing: Medien und politische Kultur – das ist das Thema der Tagung, mit dem das Institut für Medienwissenschaft der Universität Bern am 1. und 2. November seinen zehnten Geburtstag feiert. [zurück] [weiter]


Medienwissenschaftler blicken ein halbes Jahrhundert zurück
Die Gesellschaft für Medienwissenschaft trifft sich vom 19. bis 21. September in Göttingen zu ihrer Jahrestagung. Thema: „Medien in den 50er-Jahren“. Mitveranstalter ist das Göttinger Zentrum für interdisziplinäre Medienwissenschaft. [zurück]

Der 11. September in den Medien
Mit den Bildern vom 11. September beschäftigen sich Kommunikations- und Politikwissenschaftler sowie Kunsthistoriker am 8. und 9. November in Hamburg. Wie haben die Medien den Anschlag präsentiert, und welche Wirkung hatten die Bilder auf das Publikum? [zurück] [weiter]


Impressum
Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft

Verantwortlich: Michael Meyen

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