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Nr. 1 (Juli 2002)
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Nr. 4 (Februar 2003)
DGPuK-Newsletter. Nr. 4 (Februar 2003)

Informationsdienst der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft für Politik, Hochschulen, Medien und Wirtschaft.

Erscheint alle zwei Monate. Nachrichten aus dem Fach und aus den Instituten, Forschungsberichte, Projekte, Tagungen.

Forschung
Bundestagswahl 1: Medien waren entscheidend
Bundestagswahl 2: TV für Wahlkampfmanager am wichtigsten
Bundestagswahl 3: Mehr Fotos in der Presse als je zuvor
Schröder Fernseh-Kanzler?

Neues aus den Instituten
Journalistenpreis für Leipziger Ausbildungsradio
Graduiertenprogramm an Bremer Privatuniversität

Tagungen
Mediengesellschaft und Demokratie
Medienethik international
50 Jahre Fernsehen
Bericht 1: Wahlkampf in Bildern
Bericht 2: Die „Dritte Welt“ in den deutschen Medien

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Forschung

Bundestagswahl 1: Medien waren entscheidend
Die Schwerpunkte der Medienberichterstattung haben die Wahl 2002 entschieden. Außenpolitik (Irak) und die Tatkraft des Kanzlers (Flut) haben das lange dominierende und für die Regierung ungünstige Wirtschaftsthema von der Tagesordnung verdrängt. Frank Brettschneider (Universität Augsburg) hat gezeigt, dass dies den Maßstab für die Beurteilung der Parteien verschoben und damit letztlich das Wählerverhalten geändert hat. [weiter] [zurück]

Bundestagswahl 2: TV für Wahlkampfmanager am wichtigsten
Das Fernsehen ist der Gewinner des Bundestagswahlkampfes 2002. Zu diesem Ergebnis kommt Marion G. Müller (Hamburg) nach einer Befragung der Wahlkampfleiter der Parteien. SPD und FDP vergaben dabei die höchste Wertung für die beiden TV-Duelle. Verlierer sind die klassischen Werbemittel und hier vor allem die Printanzeigen. [weiter] [zurück]

Bundestagswahl 3: Mehr Fotos in der Presse als je zuvor
Die Wahlkampfberichterstattung der Tageszeitungen wird immer stärker von Bildern geprägt. Der Mainzer Kommunikationswissenschaftler Jürgen Wilke hat nach einem Langzeitvergleich von vier Qualitätsblättern festgestellt, dass der Anstieg 2002 vor allem auf das Konto der „Welt“ ging. Das Blatt veröffentlichte die meisten Kandidaten-Fotos und war bei der Bildgestaltung am kreativsten
. [weiter] [zurück]

Schröder Fernseh-Kanzler?
TV-Nachrichten beeinflussen die Vorstellungen von Politiker-Persönlichkeiten. Die „Mainzer Wahlstudie“ hat zwar die überragende Rolle der langfristigen Parteibindung bestätigt, aber zugleich die Bedeutung der Politiker-Darstellung im Fernsehen gezeigt. Gerhard Schröder hat dabei in den letzten Jahren fast immer mehr von der Berichterstattung profitiert als seine Gegner aus der CDU. [weiter] [zurück]


Neues aus den Instituten

Journalistenpreis für Leipziger Ausbildungsradio
Mephisto 97.6 bleibt ein Gewinner-Programm. Das Ausbildungsradio des Leipziger Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft wurde in der Nachwuchskategorie des Mitteldeutschen Wissenschaftspublizistik-Preises ausgezeichnet. Bisher gab es in jedem der sieben mephisto-Jahre mindestens einen Preis.
[weiter] [zurück]

Graduiertenprogramm an Bremer Privatuniversität
An der International University Bremen startet im September das Graduiertenprogramm im Studiengang Integrated Social Sciences, zu dem auch die Kommunikations- und Medienwissenschaft gehört. Wer mindestens einen BA-Abschluss hat, kann sich bis zum 20. Februar bewerben. [weiter] [zurück]


Tagungen

Mediengesellschaft und Demokratie
Wie wird Politik in einer kommerzialisierten und unterhaltungsorientierten Medienlandschaft vermittelt? Welche Folgen hat der Medienwandel für die repräsentative Demokratie? Politik- und Kommunikationswissenschaftler tagen dazu vom 6. bis 8. Februar in Passau. [Programm] [zurück]

Medienethik international
Können moralische Werte gelehrt werden? Die DGPuK-Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik und das Netzwerk Medienethik beschäftigen sich am 20. und 21. Februar in München mit dem Thema Medienethik in der Journalistenausbildung. Geplant ist der Austausch von Erfahrungen aus Deutschland, den USA, den Niederlanden und Österreich. [Programm] [zurück]

50 Jahre Fernsehen
Bilanz nach 50 Jahren: Die Bayerische Landeszentrale für Neue Medien und das Münchener Institut für Kommunikationswissenschaft haben die Fernseh-Geschichte Revue passieren lassen und gefragt, welche Zukunft das Modell „duales Rundfunksystem“ hat. [Bilder und Bericht] [zurück]

Bericht 1: Wahlkampf in Bildern
Fernsehduelle, vorteilhafte Aufnahmen von Angela Merkel in der FAZ, Scheren zwischen Texten und Fotos: Die DGPuK-Fachgruppe Visuelle Kommunikation hat sich auf ihrer Jahrestagung mit den Bildern in der Wahlkampfkommunikation befasst. [weiter] [zurück]

Bericht 2: Die „Dritte Welt“ in den deutschen Medien
„Nachrichten aus dem Weltdorf“ hieß ein Workshop, den das Münchener Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung mit veranstaltet hat. In Vorträgen und Arbeitskreisen sind Journalisten, Ausbilder, Wissenschaftler und Studenten aus Nord und Süd dem Vorwurf einer verzerrten Berichterstattung nachgegangen. [weiter] [zurück]

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Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft

Verantwortlich: Michael Meyen

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