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Christian Radler

Krise als Diskurs

Textwissenschaftliche Untersuchung deutschsprachiger Tageszeitungstexte

  Medieninhalte  

Textlinguistik
Tageszeitung
Inhaltsanalyse
Risikokommunikation

Gegenstand der Arbeit ist die Frage, wie sich Initial- und Folgeberichterstattung in Tageszeitungstexten über krisenhafte Ereignisse unterscheiden. Dieser Frage wird mithilfe textlinguistischer Untersuchungsinstrumente nachgegangen.
Die Ausgangsthese, wonach sich ein regelhafter Zusammenhang zwischen dem Tag der Berichterstattung und bestimmten Textmerkmalen herstellen läßt, wird anhand textlinguistischer Methoden überprüft. Dabei handelt es sich namentlich um diese drei Ansätze aus dem Bereich der Textprogression:
- das Thema-Rhema Konzept der Prager Schule
- das Makrostrukturmodell van Dijks; sowie
- von Klein und von Stutterheims Ansatz, der sich u.a. mit Textquaestio, Haupt- und Nebenstruktur sowie den Referenzbereichen bzw. Typen referentieller Bewegung befaßt.
Diese Ansätze werden auf Krisentexte aus dem Jahr 1998 angewandt. Als Quellen dienen sechs überregionale Tageszeitungen. Die Arbeit untersucht jeweils die ersten drei Berichterstattungstage von sechs krisenhaften Ereignissen. Dabei finden sich nur wenige Hinweise auf regelhafte Unterschiede bei der Textprogression in Verbindung mit dem Zeitpunkt des Erscheinens. Die Ausgangsthese kann demnach am Ende dieser Arbeit nur als nicht bestätigt angesehen werden.

 

Angaben zur Arbeit:

k.A.
k.A. Seiten

Eingereicht: Juni 1999

Universität Leipzig
Prof. Dr. Hans-Jörg Stiehler
Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft
Klostergasse 5/3
D 04109 Leipzig

Verfasser/in:

Christian Radler

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