Willkommen bei TRANSFER

Hohenheim, Leipzig, Zürich, 1. Juni 2010

Liebe Leserinnen und Leser,

"Wie verändern Medieninnovationen die Kommunikation in der Gesellschaft?" Unter diesem Titel fand vor wenigen Tagen im thüringischen Ilmenau die 55. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (www.dgpuk2010.de) statt. Zu den Medieninnovationen zählten die Veranstalter neue Kommunikationstechnologien und Geschäftsmodelle für Medien, neue mediale Formate und Gestaltungsformen, aber auch veränderte Rezeptions- und Umgangsweisen mit Medien und Kommunikationskulturen. Medieninnovationen stehen also für den gesellschaftlichen Wandel, der sich durch und mit Kommunikation vollzieht und auf sie zurückwirkt.

Diese Entwicklungen spiegeln sich auch in der Forschung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Fach deutlich wider. Die Ausgabe 2/2010 von DGPuK TRANSFER enthält 48 Abstracts hervorragender deutschsprachiger Abschlussarbeiten. Eine ganze Reihe davon widmet sich Medieninnovationen aus unterschiedlichen Perspektiven: Untersuchungen zu Twitter, E-Books und technischen Assistenzsystemen stehen neben Studien zu Online-Marketing und Online-PR verschiedener Organisationen. Aber auch klassische Themen wie Meinungsführerschaft oder Nachrichtenrezeption werden im Zuge innovativer Medienformate neu beleuchtet.

Eine der in dieser Ausgabe mit einer Arbeit zu Medieninnovationen vertretenen Absolventinnen ist Julia Niemann, M.A., derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hohenheim. Sie schrieb ihre Master-Arbeit "Profilierungssüchtig? Der Einfluss von Persönlichkeitsmerkmalen auf das Impression-Management von Jugendlichen im Social-Web" im Jahr 2009 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Diese Arbeit stellte sie in Ilmenau im Panel "Die Nutzung von Medieninnovationen durch Jugendliche" vor. Hier zeigt sich, dass Studienabschlussarbeiten sich an den aktuellen Forschungsthemen im Fach orientieren und den wissenschaftlichen Diskurs entscheidend bereichern. Für viele Absolventen, die eine wissenschaftliche Laufbahn einschlagen, stellen ihre Abschlussarbeiten die erste Forschungsarbeit dar, die sie der akademischen Community präsentieren. Wir als Redaktion von TRANSFER freuen uns, dazu einen Beitrag zu leisten und wünschen Ihnen eine interessante und anregende Lektüre der neuen Ausgabe!

Ihr Redaktionsteam,
Cornelia Jers, Denise Sommer und Patrick Rademacher


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